Hochschulsport Universität Ulm
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Deutscher Hochschulpokal Basketball 2011

Am 28./29.Mai 2011 fand in Cottbus der Deutsche Hochschulpokal Basketball statt. Nach dem unglücklichen Ausscheiden in der Vorrunde beim adh-Pokal 2010 in Kaiserslautern  war die Mannschaft der Wettkampfgemeinschaft Ulm motivierter denn je einen erneuten Angriff auf den Turniersieg zu starten. Die Universität Landau, Heimat des letztjährigen Gewinners, gab das Austragungsrecht überraschenderweise ab. Die BTU Cottbus sprang in die Presche und richtete nach 2007 und 2008 nun erneut das Turnier aus, das seit diesem Jahr in Deutschen Hochschulpokal umbenannt wurde.

Für einen Wettbewerb im ganzen Bundesgebiet für Hochschulen bis maximal 10000 Studierenden ist Cottbus natürlich kein zentral gelegener Austragungsort. Trotzdem meldeten sich gleich 14 Teams zum Turnier an, die auf zwei 3er- und zwei  4er-Gruppen aufgeteilt wurden. Gespielt wurde 4x6 Minuten gestoppt. Die Gruppenphase konnte dank zweier Hallen komplett am Samstag gespielt werden. Die WG Ulm war zusammen mit der HS Magdeburg und der Uni Landau 2 in eine 3er-Gruppe gelost worden.

Nach fünf stündiger Anreise am Samstag früh stand die HS Magdeburg als erste Mannschaft den Ulmern gegenüber. Das erste Viertel nutzte man erwartungsgemäß um wach zu werden. Waren die beiden Mannschaften nach dem ersten Viertel noch mit 9:7 fast gleich auf, fanden die Ulmer im zweiten Viertel immer besser ins Spiel und führten zur Halbzeit mit 26:14. Der bereits komfortable Vorsprung konnte im dritten Viertel gehalten und im vierten sogar noch zum Endstand von 50:28 ausgebaut werden. Eine Mannschaftsleistung, die nicht nur an der ausgeglichenen Punkteverteilung zu erkennen war.

Im zweiten Spiel stand man dem zweiten Team der Uni Landau gegenüber. Gleich von Beginn an machten die Ulmer klar, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Im ersten Viertel ließ man gar überhaupt keinen Punkt zu und so stand es zur Halbzeit bereits 27:5. Am Ende stand ein überzeugendes 73:13 Ergebnis auf der Anzeigetafel. Der Gruppensieg war damit unter Dach und Fach.

Das Viertelfinale stand am Sonntag auf dem Programm. Um 9 Uhr ging es gegen den Zweitplatzierten aus der Gruppe D. In dieser hatte sich die WG Koblenz vor der zweiten Mannschaft der TU Cottbus durchgesetzt. Man traf also auf Cottbus. Hochmotiviert wollte man auch in diesem Spiel möglichst früh einen großen Vorsprung herausspielen. Der Schlüssel zum Erfolg lag wieder in der guten Verteidigung. Dadurch konnten die Ulmer ein ums andere Mal zu einfachen Punkten durch Schnellangriffe kommen. Und so besiegte man die TU Cottbus 2 ebenfalls klar mit 62:33. 

Im Anschluss an unser Viertelfinale standen sich die EUV Frankfurt/Oder und die TU Cottbus 1 gegenüber. Auf den Gewinner der Begegnung traf man im Halbfinale. In einem spannenden Spiel setzte sich schließlich die Mannschaft der TU Cottbus durch. Wieder einmal kam es zum Klassiker der letzten Jahre zwischen der WG Ulm und der TU Cottbus. Nach dem man Cottbus im Viertelfinale gut beobachtet hatte, wusste man, dass es kein Spaziergang mehr werden würde. Die Marschrute war klar: Durch eine aggressive Verteidigung den Gegner unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. Im ersten Viertel gelang das den Ulmern hervorragend. Und so führte man nach dem ersten Viertel mit 17:11. Jedoch erwischte man ein rabenschwarzes zweites Viertel. Lediglich einen Korb konnte man in 6 Minuten erzielen. Einzelaktionen in der Offensive spielten der Cottbuser Verteidigung in die Karten. Die Cottbuser hingegen kamen immer besser ins Spiel. Einige 3-Punkte Würfe fanden ihr Ziel und brachten die Heimmannschaft zur Halbzeit mit 19:22 in Führung. 

Der drei Punkte Rückstand war allerdings nicht die große Sorge der Ulmer. Die beiden Schiedsrichter hatten im zweiten Viertel Offensivfouls gegen die Ulmer zum bestimmenden Inhalt des Spiels erklärt. Und so war es nicht verwunderlich, dass man aus dem Rhythmus kam. Nach der Pause startete man noch eine Aufholjagd. Mit einem getroffenen 3-Punkte Wurf brachte Philip Hranjek die Ulmer vorübergehend wieder zurück in die Erfolgsspur. Doch abermals drückten die Schiedsrichter dem Spiel ihren Stempel auf, was die Zuschauer in ihren Sprechgesängen durchblicken ließen. Obwohl die Ulmer das letzte Viertel mit 16:13 wieder für sich entscheiden konnten, verlor man am Ende mit 42:49.

In der zweiten Halbfinalbegegnung konnte sich bei drei Schiedsrichtern die WG Koblenz knapp gegen den Vorjahressieger aus Landau durchsetzen. Die Enttäuschung beider Mannschaften war zu groß, so dass es kein Spiel um Platz drei gab. Landau verzichtete freiwillig auf den dritten Platz. Im Finale bezwang  die TU Cottbus die WG Koblenz schließlich deutlich mit 61:32. Wir gratulieren der TU Cottbus zum vierten Gewinn des Hochschulpokals und bedanken uns bei den Organisatoren des Turniers für den reibungslosen Ablauf und das tolle Wochenende.